Zen Bäume am Bodensee

Da haben wir schon alle gedacht es gäbe keinen Winter am Bodensee – und zack, da ist er doch noch gekommen – wenn auch nur für ein paar Tage. Zeit genug jedoch, um ein paar Schwarzweißfotos in makellosem Weiß zu schießen. So habe ich mich in aller Frühe aus dem Bett gequält, um ein wenig Kalligraphie zu üben. Ich habe diese Morgenstunden am Bodensee und in den sanften Hügeln im Linzgau wirklich genossen. Eine ruhige und stille Landschaft, tiefgefroren und im Schnee verpackt. Schwarze Schneewolken rauschen durch, packen in Sekunden rundum alles in Watte. Plötzlich verschwinden sie so schnell wie sie gekommen sind und geben Platz für helles Morgenlicht. Schön zu wissen, dass es am Bodensee doch noch freie Plätze gibt, wo man für ein paar Stunden (fast) ganz allein sein kann. An einem Wintermorgen durch die Landschaft spazieren ohne jemanden zu treffen, nach Formen und Kontrasten schauen, an der richtigen Stelle für das perfekte Licht „einfrieren“ und warten bis die Kamera ihre Arbeit getan hat ist reine Meditation. Ich liebte es.

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